Dostojewski-Neu
Reinhard Scheffler
Akener Geschichten
für Groß und Klein
Aus dem Namen ist schon ersichtlich, dass sich dieses kleine Buch hauptsächlich an die Bürger der Stadt Aken wendet. Die Namen und die Handlungen sind nur geringfügig geändert. Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern damit soll nur in loser Folge die Akener Zeitgeschichte geschildert werden. Dazu gehören eben auch anscheinend belangslose Geschichten, um an ein Geschäft, einen Menschen oder eine Begebenheit zu erinnern. Wichtig war es für mich auch, dass nach über 100 Jahren drei Akener Sagen in Kurzform wieder veröffentlicht werden konnten.
Reinhard Scheffler
Akener Geschichten
FRÜHER und HEUTE (Teil 1)
Vollkommen überrascht hat mich das Interesse an den ersten Akener Geschichten. Also mein Gedanke, eine Fortsetzung. Aber wie? Beim durchstöbern der vielen Bücher über Aken konnte ich feststellen, dass eine Zusammenfassung á la 850-Jahrfeier-Heft eigentlich vollkommen ausreichend ist. In den Köpfen der Menschen bleiben aber Fakten besser hängen, wenn sie in ein Erlebnis eingebettet sind. Ich kann die Geschichte Akens nicht verändern, ich kann sie aber erlebbarer gestalten.
Reinhard Scheffler
Akener Geschichten
FRÜHER und HEUTE (Teil 2)
Im Teil 2 geht es etwas entspannter zu. Der Bogen der Geschichten ist weit gespannt und reicht vom Einzug der Alliierten in Aken bis zu einer unerlaubten Verbindung.
Reinhard Scheffler
Akener Geschichten
Die Wende
Im letzten Teil wird es nun Zeit, um Danke zu sagen. Ohne das erstaunliche Interesse der Akener Bevölkerung und der Hilfe von vielen Beteiligten, wäre schon nach dem ersten Büchlein Schluss.
Über Reinhard Scheffler
Der Inhaber des Verlages Dostojewski-Neu wurde 1953 in Aken/Elbe geboren und ist dort immer noch wohnhaft. Nach dem Abitur begann er ein Militärstudium, brach dieses jedoch aus verschiedenen Gründen nach 2 Jahren ab. Mit dem Abschluss einer Schlosserlehre besaß er die materielle Grundlage für ein Brückenbaustudium, welches er jedoch nicht antrat, denn sein Betrieb verweigerte ihm die spätere Einstellung, da er nicht in die SED eintrat. Trotzdem schaffte er es noch bis zum Bereichsleiter für Brückenbaumontagen durch ein zweifaches Meisterstudium.
Schon als Schulkind war er eine kleine „Leseratte“ mit Hilfe der örtlichen Bibliothek. Damals begann seine Vorliebe, die Aufmerksamkeit nur einem Schriftsteller zu widmen, und der hieß Zola. Er las alles! Ein Hobby fing ebenfalls früh an, das Reimen, kam aber erst mit den „Akener Geschichten“ zur Veröffentlichung. Durch die Montagetätigkeit, der Renovierung eines alten Hauses für die dreiköpfige Familie, war das Thema Literatur für die nächsten 30 Jahre beendet.
Zwei Unfälle formten körperlich und geistig aus ihm einen neuen Menschen, und dies geschah im Zusammenhang mit dem Lesen von Dostojewski. Wiederum las er alles (auch über ihm)! Im Moment beginnt seine literarische Tätigkeit erst spät, da er tagsüber seinem Sohn bei der Sanierung eines alten Hauses hilft.
Seit Beginn des Ukrainekrieges stehen seine Räder, jedoch nicht die „Schreibfeder“, still. Verrücktes Deutschland! Kein Verlag, keine Agentur, selbst die Buchhändler (50 vorgestellt), nehmen zurzeit nichts in ihr Programm auf, was im Zusammenhang mit Russland steht. Selbst die regionalen Bibliotheken verweigern jegliche Lesung.
Um diese Erfolglosigkeit zu beenden, ist die logische Konsequenz, die Gründung eines Eigenverlages. Die bisherige Tätigkeit als Selfpublisher, das bedeutet, er schreibt, korrigiert, entwirft das Cover, alles selber, sehr zugute. Nur der Glaube an die Richtigkeit dieses Schrittes: großer Zuspruch auf der Leipziger Buchmesse; Dostojewski ist heute immer noch sehr beliebt, welches die hohe Auflagenzahl der letzten Übersetzung von Swetlana Geier bewies, gibt ihm die Kraft dazu.
Die schriftstellerische Größe von Dostojewski ist kaum erreichbar, doch dem Idol neues Leben einzuhauchen, ist schon lobenswert, zumal die Gesamtheit der bisherigen Bücher schon eine kleine Sensation darstellen, denn wer wagt es schon, einen angefangener Roman nach über 150 Jahren zu vollenden, aus Geschichten Kurzromane entstehen zu lassen und diese zusammenzufassen, und eine Frechheit ist der Versuch, aus einem guten, durch Überarbeitung, einen sehr guten Roman entstehen zu lassen, was sogar noch gelang.
Wünschen wir einem älteren Herrn viel Erfolg, der praktisch ein neues Leben anfängt.
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